Matratzen Begriffslexikon

Antimon

Der Stoff Antimon ist ein Flammschutzmittel und kann beispielsweise bei Matratzen vorkommen. Ebenfalls werden durch diesen Stoff Polyesterfasern hergestellt. Der große Nachteil von Antimon ist, dass die  IARC (internationale Krebsforschung) diesen Stoff als krebserregend eingestuft hat. Forschungen haben gezeigt, dass Schleimhäute und die Körperhaut durch diesen Stoff gereizt werden können. Durch Körperschweiß kann der Stoff sogar in die Haut eindringen. Ein weiterer Nachteil von Antimon ist, dass der Stoff das Abwasser belastet. Der Stoff wird nur noch selten in guten Matratzen eingesetzt. Sollte ihre Matratze diesen Stoff enthalten sollte der 30 mg / kg nicht übersteigen. Beim Kauf der Matratze können sie auf die Kennzeichnung „Textiles Vertrauen“  Ausschau halten, damit wären sie auf der sicheren Seite.

Blauer Engel

Dienstleistungen und Produkte die das Umweltzeichen „Blauer Engel“  tragen, sind besonders schonend zu der Umwelt und haben große Ansprüche an Gesundheits- und Arbeitsschutz. Die Kennzeichnungen dieses Labels auf Matratzen verdeutlichen die Umweltfreundlichkeit und dem Beitrag zum Schutz der Umwelt durch umweltfreundliche Herstellungsverfahren und die Selektion von Materialien und Werkstoffen die die Umwelt nicht belasten. Das Umweltzeichen setzt dabei voraus, dass in den Textilien, der Polsterung und dem Kleber usw. der Matratze keine Schadstoffe enthalten sein dürfen die beispielsweise Krebs erregen könnten. Zudem dürfen beim Produktionsverfahren keine Mittel wie Fungiziden oder Insektiziden verwendet werden, die speziell für die Schimmelbekämpfung eingesetzt werden. Zudem dürfen auch keine Flammschutzmittel wie Antimon eingesetzt werden. Die RAL gGmbH verleiht den Blauen Engel nach strengen verfahren und die Produkte bzw. Dienstleistungen die diese Auszeichnung haben, schonen Umwelt und Gesundheit zugleich.

Bonellfederkern

Die Stahlfedern der Bonellfederkern-Matratzen bestehen aus zweifach vergütetem Draht aus Stahl. Das schützt vor Elastizität Schwächen und behält die Schwingkraft auch nach langer Nutzung. Mit den Federn im inneren der Matratze wird optimale Luftzirkulation und Feuchtigkeitsregulierung  gewährleistet.

Comfort Streeetch®

Der Begriff Comfort Streeetch® wurde von der Bayer AG entwickelt und befindet sich in Bezügen von Matratzen. Die Kombination von elastischem Faser Dorlastan und einer neuartigen Stricktechnik passt sich der Bezug den Bewegungen während des Schlaf in länglicher und querer Richtung optimal an. Es sorgt für mehr Bewegungsfreiheit und unterstützt damit auch den Kern der Matratze. Comfort Streeetch® ist damit sehr langlebig und hochelastisch.

Daunen

Untergefieder von Enten und Gänsen werden als Daunen bezeichnet. Die Daunen sind für ihre Wärmespeicherung bekannt, die auch die Tiere vor Kälte schützen. Materialien die mit Daunen bestückt worden sind, sind daher angenehm warm. Beispielsweise verwendet man Daunen in Bettdecken, Kopfkissen, in Schlafsäcken und sogar in gewissen Kleidungsstücken wie Daunenjacken. Ein großer Daunenanteil bedeutet, dass das Produkt besonders hochwertig ist und die Wärmespeicherungseigenschaft besonders effektiv ist. Daunen verlieren aufgrund ihrer Herstellungsverfahren immer Interesse.

Doppeltuchbezug

Der Doppeltuchbezug besteht aus zwei Tüchern, welche miteinander verstrickt wurden. Der Drellbezug ist die einfache Variante. Polypropylen, Polyamid oder auch Baumwolle werden zwischen den Tüchern eingenäht. Bekannt ist der Doppeltuchbezug auch als Doppel-Jersey. Diese Matratzenbezüge sind sehr feuchtigkeitsaufnehmend, atmungsaktiv und elastisch zugleich. Aufgrund der Eigenschaft der Matratzenbezüge wärmen sie bei kalten Tagen und kühlen bei warmen. Die Bezüge sind durch Reißverschlüsse leicht abzunehmen und können somit gewaschen werden. Matratzenbezüge aus Doppeltuch sind daher hochwertiger als die Drellbezüge.

Drellbezug

Drellbezüge sind die Klassiker von Matratzenbezügen. Dieser Bezug wird meistens für Bonellfederkernmatratzen verwendet und besteht aus Leinen, Baumwolle, Viskofasern und Halbleinen. Dieser Bezug ist sehr Strapazier- und Abriebfest. Doppeltuchbezüge sind jedoch elastischer als der Drellbezug. Ein weiterer Nachteil ist, dass man den Matratzenbezug nicht abnehmen kann, was für Allergiker eher kontraproduktiv ist. Der Drellbezug ist daher auch günstiger in der Anaschaffung als ein Doppeltuchbezug.

Dunlop-Latex

Dies ist ein Verfahren mit der Latexmatratzen hergestellt werden. Für die Stabilisierung von Latexschaum fand der Brite E.A. Murphy dieses Verfahren und perfektionierte damit die Latexherstellung. Beim Verfahren wurden dem Latex weitere Stoffe hinzugefügt, die anschließend aufgeschäumt wurden, was den Latexschaum damit stabiler machte. Weiter wurde der Schaum in Formen mit Heizstiften eingegossen und anschließend mit Geliermittelen zum Erstarren gebracht. Als letzten Schritt wurde der Schaum mit Wasserdampf und den Heizstiften gebacken. Am Ende wurde der Latex gewaschen und zum Trocknen gelagert. Die eingeschlossenen Luftbläßchen im Latexschaum entstanden offenporige Zellenstrukturen, die damit eine bessere Luftzirkulation verursachten. Somit konnten Latexmatratzen nicht nur hervorragende Punktelastizität und ein hohes Raumgewicht (RG) bieten, sondern waren auch noch atmungsaktiv. Latex gibt es als synthetischen Latex oder auch als Natur Latex bzw. eine Mischform dieser beiden.

FSC

Die Forest Stewardship Council kurz FSC achtet auf nachhaltige Waldbewirtschaftung. FSC ist sein 1997 gemeinnützig in Deutschland tätig und wurde bereits im Rahmen des Umweltgipfels von 1993 gegründet. Die FSC steht für nachhaltige Waldnutzung- und erhaltung. Dazu gehören Tier- und Pflanzenarten zu schützen, Einwohner Respekt zu erweisen und die biologischen Eigenschaften zu bewahren. Produkte mit dieser Auszeichnung stammen aus zertifizierten Waldgebieten.

Federkern

Federkernmatratzen bestehen im inneren aus Stahlfedern, welche verbunden sind und durch die Polsterung umgeben werden. Die Federanzahl kann dabei variieren. Ab eine Anzahl von 400 Federn kann man von einer guten Federkernmatratze reden. Federkernmatratzen gibt es in 3 Ausführungen: Taschenfederkern, Tonnentaschenfederkern und Bonellfederkern.

Formschaum

Durch das Formgussverfahren wird Schaum quasi geformt. Dafür wird Schaum in eine Form gegossen und anschließend gebacken. Damit unterscheiden sie sich klar von Kaltschaummatratzen bzw. auch Komfortschaummatratzen. Die Schaumstoffmatratze bietet damit einen höheren Schlafkomfort und wird durch das Federungsverhalten auch langlebiger. Formschaum ist daher auch viel stabiler, auch bei größerer Druckbelastung.

Gelschaum

Ähnlich wie der Viscoschaum ist auch der Gelschaum. Der Unterschied ist jedoch das dieser eher auf Druck und nicht auf Wärme reagiert. Das sorgt für exakte Anpassung an dem Körper des Schlafenden auf der ganzen Liegefläche. Wobei Viscoschaum ein wenig braucht um nach der Druckbelastung in die Ursprungsform z springen, geschieht das bei Gelschaum sofort. In Kombination mit Kaltschaum, Taschenfederkern oder Formschaum wird der Schlafkomfort optimiert. Gelschaum ist offenzellig, was bedeutet das diese extrem gute Atmungsaktivität besitzt und damit das Hausstaubmilbenproblem vorbeugt.

GOTS

Eine weitere Auszeichnung die ökologische Textilien kennzeichnet. Diese Auszeichnung kommt von der International Working Group (IWG). Dabei werden nicht nur Produkte geprüft ob sie die GOTS Standard erfüllen, sondern ganze Betriebe.

Härtegrad

Der Härtegrad einer Matratze verdeutlicht die Festigkeit der Schlafunterlage. Je höher der Härtegrad, desto fester die Unterlage. Die Härtegrade werden in verschiedenen Klassen unterteile. H1 gilt dabei als weich und H4 bzw. H5 als sehr hart. Je nach Körpergewicht muss man den passenden Härtegrad aussuchen. Am besten erkennen sie das durch ein Probeliegen in einem Fachgeschäft.

Hausstaubmilben

Die Hausstaubmilbe gehört zu der Familie der Spinnentiere. Diese sind so klein das man sie mit dem bloßen Auge nicht wahrnehmen kann. Durch ihren ausscheidenden Kot verursachen sie bei vielen Menschen eine Allergie.  Die Milbe kann sich in Textilien aller Art befinden und befindet sich in jedem Haushalt. Die  Nahrungsquelle der Hausstaubmilbe sind Hautschuppen die der Körper jeden Tag verliert. Idealer Lebensraum der Milbe hat eine Temperatur zwischen 20 – 30 Grad und eine Luftfeuchtigkeit zwischen 60 – 80%. Matratzenbezüge sollten daher aus Milbenabwehrstoffen bestehen und auch abnehmbar und waschbar sein. Gerade Allergiker sollte auf dieses Merkmal besonders viel Acht geben.

Kaltschaum

Kaltschaum ist ein PUR-Schaumstoff. Für die Herstellung wird der Schaumstoff in Blöcken eingegossen und dieser anschließend bei geringen Temperaturwerten ausgehärtet. Schaumstoffmatratzen haben dank der offenporigen Struktur eine bessere Atmungsaktivität als Latexmatratzen.  Weitere Besonderheiten sind die hohe Punktelastizität und die besondere Feuchtigkeitsregulierung. Kaltschaum passt sich dem Körper präzise an und nimmt nach Druckentlastung sofort die Ursprungsform an. Kaltschaummatratzen gibt es auch als Mehrzonen Matratzen. Die Liegezonen werden den einzelnen Körperregionen exakt angepasst.

Komfortschaum

Komfortschaum wird ebenfalls aus PUR-Schaum produziert. Komfortschaummatratzen sind aufgrund der offenporigen Struktur atmungsaktiv und bieten eine sehr gute Luftfeuchtigkeitsregulierung.  Komfortschaum ist demnach nicht Kaltschaum und sollte auch deshalb nicht missverstanden werden. Die Raumgewichtwerte von Kaltschaum sind meist deutlich höher als die der Komfortschaummatratzen.

Kuhlen

Sollte die Matratze an einigen Stellen sich nicht mehr in ihre Ursprungsform begeben spricht man von sogenannten Kuhlen oder Kuhlen-Bildung. Ursachen dafür können eine hohe Belastung auf Dauer, schlechte Materialien oder schlechte Nutzung sein. Ebenfalls kann es sein, dass auch ein Lattenrost verzichtet wurde und es dadurch ebenfalls zu Kuhlenbildung kommen kann. Um Kuhlen zu vermeiden, sollte die Matratze auch hin und wieder gewendet und gedreht werden.

LaPur®

Der Formschaum LaPur® ist eine Entwicklung von Breckle. Es handelt sich um einen innovativen Matratzenkern des Matratzenherstellers. Mit diesem Verfahren sind die LaPur® Formschaummatratzen stabiler und können stärkere Belastungen standhalten. Das gibt der Matratze eine noch bessere Liegeeigenschaft.

Liegezonen

Matratzen können bis zu 7 Liegezonen besitzen. Diese dienen der optimalen Körpergewichtsverteilung durch unterschiedliche Zonen, die an einigen Stellen härte und an anderen wieder weicher sein können. Das sorgt für eine sehr gute Schlafposition und stützt die Wirbelsäule des Schlafenden. Die Liegezonen sollten jedoch auch unter den gewissen Körperteilen haben, da sie sonst unwirksam bleiben. Das hängt von der Körpergröße ab.

Medicott®

Medicott® steht für chemikalienfreie Stoffe wie Baumwolle. Dadurch werden Schimmelpilze effektiv bekämpft und diesen erst gar keine Möglichkeit gegeben, dass diese sich bilden. Durch Medicott® werden auch Hausstaubmilben kein Raum gegeben. Medicott® steht demnach für Anti-Schimmel und Anti-Milben.

Microfasern

Diese sind synthetische Produkte aus beispielsweise Polyester oder Polyamid, Acryl und Nylon. Microfasern zählen zu den dünnsten Fasern der Welt. Dadurch können Microfasern Feuchtigkeit noch viel besser aufnehmen und kann durch beispielsweise Polyester noch verstärkt werden. Aufgrund dieser Eigenschaft finden sie in Matratzenbezügen, Bettwäsche und Kissen Anwendung.

Naturlatex

Natur-Latex wird aus der Milch der Kautschukbäume durch Anritzen gewonnen. Naturlatex ist extrem elastisch und bietet damit eine hohe Punktelastizität. Matratzen aus Naturlatex passen sich dem Körper ausgezeichnet an und ist langlebig und robust. Hausstaubmilben und Bakterien mögen diesen Stoff nicht und vermeiden diesen deshalb lieber. Es gibt jedoch auch synthetische Latexmatratzen die aus 40% Naturkautschuk und 60 % synthetisch produziert werden. Im Handel sind eine Mischform des Naturlatex und Synthetik Latex weit verbreitet.

Öko Tex Standard 100

Mit dieser Zertifizierung werden Matratzen gekennzeichnet, die keine Schadstoffe wie Antimon enthalten oder mit optischen Aufhellern bearbeitet wurden. Dabei handelt es sich bei Öko Tex Standard 100 um ein unabhängiges Zertifizierungs- und Prüfsystem. Bei Produkten mit dieser Kennzeichnung brauchen sie keine Bedenken zu haben.

Optische Aufheller

Optische Aufheller sind, wie der Name es auch schon sagt, dafür da, dass sie gewisse Stoffe bzw. Materialien aufhellen. Deshalb werden diese auch Weißmacher genannt. Immer mehr Hersteller verzichten jedoch auf dieses Verfahren, das sie einige gesundheitliche Gefahren mit sich bringen. Außerdem ist das für die Funktion der Matratze uninteressant und auf der Matratze kommt eh meistens ein Bezug.

Phtalate

Phtalate dienen als Weichmacher und finden sich in PVC, Kunststoffen und anderen Stoffen wieder. Die Stoffe die dadurch behandelt werden, sind biegsamer und weicher als vorher. Bei Matratzen erhöht das die Elastizität der Oberflächen. Damit passt sich die Matratze den Körperkonturen viel besser an. Diese Weichmacher sind für die Gesundheit gefährlich und können sowohl durch die Luft als auch der Haut aufgenommen werden. Beispielsweise wurden nach Studien der EU Untersuchen deutlich, dass sie Unfruchtbarkeit, Diabetes und Übergewicht verursachen können, da sie wie Hormone wirken.

Polyamid

Polyamid ist der ursprüngliche Kunststoff. Gefunden wurde dieser im Jahr 1939 durch Wallace Hume Carothers. Polyamide sind für ihre Reißfestigkeit bekannt. Nylon ist ein weiterer Begriff  der synthetischen Produkte. Sie bieten hohen Knitterschutz, bessere Formstabilität bei Matratzen.

Polyester

Polyester sind Kunststoffe welche aus Polymere mit Erstbindungen bestehen. Polyester finden wir in vielen Dingen unseres Alltags. Sie haben eine sehr gute feuchtigkeitsregulierende und schweißresistente Wirkung und sind zudem Scheuerfest. Zudem ist die das Zerknittern sehr gering und sehr pflegeleicht.

Polypropylen

Ein synthetischer Kunststoff der 1954 von Karl Rehn und Giulio Natta entdeckt wurde. Dieser Stoff ist aufgrund der Geschmacks- und Geruchsneutralität und der Schleimhaut- bzw. Hautverträglichkeit ganz besonders. Dieser Stoff macht die Matratzenoberfläche milbendicht und kommt Allergikern ebenfalls zugute.

Punktelastizität

Wo der Körper Druck auf der Oberfläche der Matratze gibt, dort sollte sie auch nachgeben, was man Punktelastizität nennt. Prüfen kann man das Anhand eines Fingers, indem man diesen auf die Oberfläche drückt. Gibt dieser an dieser Stelle nach spricht man von einer punktelastischen Wirkung. Flächenelastisch bedeutet im Gegenteil, dass auch die umliegenden Flächen mit einsinken.

Raumgewicht

Das Raumgewicht (RG), bei Kaltschaummatratzen ein Qualitätsmerkmal,  verhindert auch auf Dauer das Durchliegen der Matratze und steht für hohe Formstabilität. Je größer der Wert des Raumgewichts, desto hochwertiger ist die Matratze. Eine Matratze sollte ein Raumgewicht von mindestens RG 40 haben. Das Raumgewicht bestimmt auch die Haltbarkeit der Matratzen. Der Wert wird in kg/m³ angegeben und verdeutlicht wie viel Material in kg bei der Produktion des Kerns der Matratze pro m³ verarbeitet worden ist.

Rollmatratze

Eine Rollmatratze besteht generell aus unterschiedlichen Schaumstoffen und hat ein geringes Raumgewicht. Dadurch ist sie ziemlich leicht und kann auch einfach zusammengerollt werden. Damit sind besserer Transport und einfaches wenden und Drehen der Matratze möglich.

Rosshaar

Rosshaar auch bekannt als Schweifhaar wird aus der Mähne von männlichen Pferden gewonnen. Die Haare sind extrem feuchtigkeitsregulierend und können somit das Problem mit dem Schwitzen ausbalancieren. Für Menschen die viel schwitzen ist es ein Segen. Auch die wieder Abgabe an die Luft ist mit dem Rosshaar hervorragend. Eine weitere Besonderheit ist das sich Rosshaar den Klimaeigenschaften bzw. dem Raumklima anpasst und bei kalten Nächten Wärme spendet und bei warmen den Schlafenden abkühlt.

Schurwolle

Schurwolle besteht aus der Wolle von lebenden Schafen. Daraus wird eine Textilfaser produziert, die angenehm temperaturausgleichend und atmungsaktiv ist. Es sorgt für ein tolles Schlafklima.

Stauchhärte

Die Stauchhärte verdeutlicht die Härte einer Schaumstoffmatratze. Wie viel Kraft benötigt man bei einem Schaumstoff um diesen 40 Prozent einzudrücken. Das besagt, dass die Stauchhärte auch angibt wie schnell die Matratzenoberfläche nach der Druckentlastung in die ursprüngliche Form zurückformt.

Stiftlatex

Stiftlatex ist eine Bezeichnung im Produktionsverfahren von Latexmatratzen. Dabei gibt es Stäbe aus Stahl die hinterher Löcher in der Latexmatratze hinterlassen und dadurch die Atmungsaktivität und Feuchtigkeitsregulierung zu erhöhen. Man kann das anhand eines Käsestück verdeutlichen, der jedoch vielmehr Löcher hat.

Stockflecken

Stockflecken sind Verfärbungsbereiche auf Matratzen genannt, die beispielsweise durch Feuchtigkeit entstehen können. Diese sind meist gelblich oder bräunlich. Auf Papier wird dieser Effekt sehr deutlich wenn man ein Tropfen Wasser darauf fallen lässt und dieser wieder trocknet, hinterlässt es meist einen Fleck. Stockflecken sollten beseitigt werden, um dadurch Schimmelbefall zu vermeiden.

Tonnentaschenfederkern

Tonnentaschenfederkernmatratzen (TFK) sind Federkernmatratzen die im inneren aus Stahlfedern bestehen und von einer Art tonnenähnlichem Stoff umhüllt und verbunden sind. Gute Tonnentaschenfederkernmatratzen bieten eine Federanzahl von 400 Tonnentaschenfedern. Andere hochwertige Modelle bieten da meistens viel mehr.

Viscoschaum

Viscoschaum kommt aus der Forschung der NASA. Der Memory Foam passt sich den Konturen des Körpers perfekt an. Auch nach der Druckentlastung bleibt die Form bestehen. Zu den Visco Matratzen im Vergleich!

Viskose

Viskose ist eine Synthetikfaser und wird in einem Viskoseverfahren hergestellt. Dieser Stoff ist eine Alternative zu Seide.

Yakhaar

Yakhaar stammt aus dem Fell des Yakrinds. Daher besitzt  Yakhaar eine hervorragende klimaregulierende Eigenschaft und kann sich Klimaschwankungen problemlos anpassen.