Babymatratzen Test Vergleich 2017 – Welche Matratze fürs Baby

Beim Kauf einer Babymatratze oder Kindermatratze muss man ganz besonders achtsam sein, da es sich auch auf die körperliche und psychische Entwicklung der kleinen auswirkt. Man sollte daher sich genügend Zeit nehmen, um die richtige Baby-Matratze zu finden. Im Babymatratzen Vergleich 2017 zeigen wir ihnen, worauf es beim Kauf ankommt und welche Eigenschaften dabei wichtig sind. Kinder Matratzen sollten unbedingt schadstofffrei sein.

Beste Babymatratzen Test im Vergleich 2017

 1. Vergleichssieger2.3.4.
Babymatratzen 2017
Julius-Zöllner-7960200000---Babymatratze-Dr.-Lübbe-Air-Premium-Testsieger
IKEA-VYSSA-SNOSA--Matratze-Sieger
Paradies-076025-Kindermatratze-Sara-Sieger-Ökotest
ModellProlana Lara PlusJulius Zöllner Dr. Lübbe Air PremiumIkea Vyssa Snosa BabymatratzeParadies Babymatratze Sara
BewertungBabymatratzen im TestKindermatratzen im TestBabymatratzen TestTest
Unterseite3 cm Naturkautschukseite (mittel)KaltschaumMaterial Matratzendrell: 65% Polyester, 35% BaumwolleSpezialschaum (für Baby)
Oberseite2 cm Kokoskautschukseite (fest)KaltschaumKomfortmaterial: Polyether 25 kg/m³mit Noppenstruktur (für Kleinkind)
Maße in cm70x14070x14070x160
Baby SeitebeidseitigBabyseite= Kaltschaum Zwischenschicht= Vlieskern 100% Polyesterbeidseitig verwendbarbeide Seiten möglich
Kleinkind SeitebeidseitigKleinkindseite=Kaltschaumbeide Seiten verwendbarbeide Seiten möglich
feste Trittkantek.A.jak.A.ja
BezugDrell mit 100% Bio-Baumwolle
waschbar
wasch- und teilbar (waschen bei 60°C)
Kern: 3-Schicht-Aufbau (Noppenschaum - Ventilationsvlies - Kaltschaum)
Funktionsbezug
waschbarluftdurchlässig
hautsympathisch
Textilfaser-Komfortpolster
Eigenschaftpunktelastisch
100% Bio Lammwolle
Naturlatex
Atmungsaktiv
Hypoallergen
Schaumstoff
schadstoffgeprüft
Allergikergeeignet
Luftzirkulation und Druckentlastung auf der gewellten Seitepunktelastisch
schadstoffgeprüft
Haut- und Körperverträglichkeit medizinisch getestet
frei von optischen Aufhellern
Daunen- und Federfüllungen
Allergikergeeignet
Preis153,39 €98,99 € 169,95 €53,99 € 69,99 €108,57 €
Zum Testsieger
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Babymatratzen

Eine gute Grundlage für ihre Kaufentscheidung sollten die Testergebnisse vom Stiftung Warentest und Ökotest sein. Diese Testmagazine und Institute führen strenge Testverfahren durch, sodass man sich auf die Ergebnisse verlassen kann. Die Stiftung Warentest ist für viele Verbraucher die erste Anlaufstelle, wenn es um die Anschaffung hochwertiger Produkte geht. Jedoch sind aber auch andere Dinge wie Kaufempfehlungen und Rezensionen von anderen Kunden enorm wichtig, Bewertungen von Kunden auf Amazon und Co. geben ein realistischeres Bild über die Produkte, da diese durch den Gebrauch der Angebote zustande kommen. Darum werden auch oft Bestseller als erste Wahl genommen.

Material der Babymatratze

Grundsätzlich kann man nicht genau sagen, welches Material am besten geeignet ist. Jedoch ist es unbedingt darauf zu achten, dass die Babymatratze schadstofffrei ist. Wenn man eine Matratze neu kauft, riechen sie ein wenig streng, deshalb sollte man sie einige Tage vor Verwendung an der frischen Luft auslüften lassen. Geprüfte Schadstofffreiheit ist auf jeden Fall das wichtigste bei der Wahl ihrer Matratze.

Ein hoher Preis der Kindermatratze bedeutet nicht, dass diese auch hochwertiger als die günstigeren Modelle ist.

Was beim Kauf einer Babymatratze zu beachten ist

Hygiene ist beim Kauf der Babymatratze neben der Liegeeigenschaften und Körperunterstützung eines der wichtigsten Aspekte. Kaufen sie daher bitte keine gebrauchte Matratze, denn die sind meistens schon Bakterienbelastet und können der Gesundheit ihres Babys sogar schaden. Es gibt genügend günstige Modelle die einen Top Preis- und Leistungsverhältnis haben, wo sich jeder Euro lohnt. Bei der Wahl der Kindermatratze sollten sie folgende Dinge ebenfalls in Betracht ziehen:

Matratze wächst mit

Matratze darf nicht zu weich und auch nicht zu hart sein. In beiden Fällen würde die Gesundheit des Kindes gefährdet sein. Die Kindermatratze sollte sich dem Wachstum des Babys anpassen können und auch im Laufe der Wachstumsphase optimale Unterstützung geben. Wenn Körpergewicht und Größe zunehmen, sollte die Matratze sich genau darauf einstellen können. Die Matratze sollte lieber etwas fest sein als zu weich.

Tipp: Kinder sollten generell auf dem Rücken schlafen, da dies durch Studien als sicherste Liegeposition der kleinen gilt. Sollte Babys eine Zeitlang an Reflux leiden, muss man hier vielleicht auch das eine und andere Mal mehr ein Auge drauf werfen.

richtige Matratzen für Kinder

Die Babymatratze muss genau ins Bett passen und Bereiche wo die Beine oder Hände hineinrutschen können abgedeckt sein. Durch verstärkte Trittkanten kann man diese Bereiche sinnvoll verdecken und die Gefahr von Verletzungen damit minimieren.

Zusatzstoffe vermeiden

Kinder-Matratzen mit Silberbeschichtung werden ebenfalls von Experten unbedingt abgeraten. Diese sind dann viel teurer bringen jedoch keinen Mehrwert mit ihrem Nutzen. Weniger ist da manchmal mehr.

Natur Matratzen für Babys

Matratzen für Babys sollte man nur aus Naturmaterialien kaufen. Dazu gehören Kokos und Latex, die gleichzeitig perfekte punktelastische Wirkung bieten. Natürliche Materialien sind für Kinder jedenfalls besser als synthetisch Hergestellte Schäume.

Schadstofffreie Matratze

Zudem sollten Babyunterlagen keine Schadstoffe enthalten. Prüfen sie daher die Materialien und schauen sie genau woraus die Fasern und die anderen Bestandteile der Matratze bestehen. Schadstoffe könnten die Gesundheit ebenfalls angreifen. Bei einer Studie von SIDS („sudden infant death Syndrome“) bei der Kinder einen plötzlichen Kindestod erleiden wurde festgestellt, dass gewisse an sich keine gefährlichen Pilze in Kombination mit Antimon, Arsen, Phtalate und Phosphor giftige Gase bilden und damit das Kind regelrecht vergiftet wird.

Diese Stoffe können in vielen Babymatratzen vorkommen. Deshalb sollte man hier genau hinschauen, welches Modell man erwirbt. Wenn man bedenkt, dass jedes Jahr rund 300 Kinder an plötzlichem Kindstod sterben, ist das ein beachtlicher und wichtiger Hinweis.

Tipp: Sprechen sie mit einem Arzt über dieses Thema und am besten gehen sie in ein Fachgeschäft für Babymatratzen und lassen sich diese Punkte genauer ausführen. Ihre Kinder sind dies Wert.

Vorsicht ist besser als Nachsicht

Es ist deshalb ratsam, dass das Kind auf dem Rücken schläft, da es in dieser Lage auf jeden Fall sicherer ist, als wenn es auf dem Bauch schläft. Ein weiterer Nachteil den man vermeiden muss, ist eine Überwärmung des Kindes. Die Studien sind jedoch nicht abgeschlossen und dazu gibt es wieder Gegenstudien. Wichtig ist, dass es immer richtig ist Schadstoffe zu vermeiden und ein gesundes Schlafklima dem Baby ermöglicht.

Neuseeländer gehen sogar so weit, dass sie eine Matratzenhülle gegen eine Ausgasung einsetzen. Nach Bekanntgabe der Studienergebnisse von Dr. Sprott ist dieses Phänomen mittlerweile weit verbreitet. Sicher ist sicher und darum sind solche Maßnahmen eine super Option, um ihren Babys ein Stück mehr Sicherheit zu bieten. Die SIDS Fälle gingen dramatisch zurück und es gab lediglich einen Fall, der aufgrund falscher Verwendung der Hülle zustande kam. Es beweist das falsche Babymatratzen tatsächlich mitverantwortlich am Tod des Kindes sein können.

Darum ist die Gefahr von gebrauchten Matratzen so hoch, dass das Kind sogar daran sterben kann. Es ist sogar 6-mal höher als bei einer neuen Matratze, da die Pilze bereits Sporen gebildet haben könnten. Die Studie belegt dies anhand von vielen Beispielen.

Tipp: Naturmatratzen sollte man auch prüfen und genau erfragen, ob die genannten Schadstoffe dort enthalten sind.

Eine weitere Vermutung des Kindstods ist, dass das Kind zu viel CO 2 einatmet und dadurch das Kind im Schlaf stirbt. Das kann passieren wenn die Atemwege des Kindes blockiert sind. Beispielsweise auf dem Bauch liegend oder wenn etwas wie eine Decke vor dem Gesicht ist und die ausgeatmete Luft nicht entweichen kann und die Frischluftzufuhr blockiert ist. Hier raten Experten lieber zu einem Babyschlafsack zu greifen, als eine Decke z verwenden.

Waschbarer Bezug:

Um beste Hygiene im Baby Bett gewährleisten zu können, muss der Bezug der Matratze abnehmbar und waschbar sein. Bakterien und Milben bzw. andere Unreinheiten können auf dieser Weise bei kochenden Waschgängen optimal beseitigt werden. Ansonsten besteht auch hier die Gefahr, dass Babys sonst krank werden können oder im Laufe des Lebens Allergien entwickeln.

Gute Luftzirkulation

Ein ausreichender Gasaustausch ist für eine Babymatratze von großer Bedeutung, damit sich kein Wärmestau oder zu viel CO 2 im Kopfbereich des Kindes bilden kann. Einige Hersteller haben dieses Problem mit Belüftungskanälen versucht zu lösen, was sich jedoch als wirkungslos herausgestellt hat. Eine Waben- und Porenstruktur ist für die Wärmeregulierung und der Luftzirkulation jedoch von Vorteil.

Fazit:

  • Schimmelpilze in Kombination mit Stoffen wie Antimon, Arsen und Phosphor können giftige und tödliche Gase bilden
  • Durch starke Erwärmung und der Lage auf dem Bauch kann das Risiko erhöht sein
  • Falsche Babymatratzen können einen plötzlichen Kindestod hervorrufen
  • Auf keinen Fall eine gebrauchte Matratze für das Baby oder Kind kaufen
  • Lassen sie sich im Fachgeschäft und von ihrem Arzt beraten
  • Verwenden sie eine Matratzenhülle, die auch wenn die Stoffe nicht enthalten sind das Kind schützt.
  • Auch beim Bezug auf die Materialien achten und schauen welche enthalten sind